Handwerker-Website Kosten 2026: Was du wirklich bezahlst und was du dafür kriegst
700 Euro oder 6.000 Euro für eine Handwerker-Website. Beide Zahlen stimmen. Beide können die falsche Wahl sein. Ich zeig dir was du für welches Budget wirklich kriegst und worüber keiner redet. Nämlich was dich eine Website kostet die Anfragen frisst aber keine Aufträge bringt.
Die ehrliche Preistabelle für Handwerker-Websites 2026
Drei Kategorien gibt es. Das ist kein Geheimnis, das findest du überall. Ich sag dir kurz was du für welchen Preis wirklich bekommst.
700 bis 1.500 Euro. Eine Visitenkarte. Eine Seite, Kontaktdaten, kurze Leistungsübersicht. Macht Sinn wenn du offline gut ausgelastet bist und nur einen Grundeintrag im Netz brauchst. Bringt selten Anfragen.
1.500 bis 3.500 Euro. Eine Business-Website. Mehrere Seiten, Leistungen einzeln erklärt, Fotos eingebunden, Kontaktformular, Mobile-Optimierung. Das ist der Bereich wo die meisten Handwerksbetriebe landen sollten. Der Sweet Spot.
3.500 bis 8.000 Euro und mehr. Eine Kunden-Gewinnungs-Maschine. Individuelles Design, SEO von Anfang an eingebaut, schnelle Ladezeiten. Macht Sinn wenn du aktiv Anfragen über Google willst und bereit bist dafür ernsthaft Geld in die Hand zu nehmen.
Was die meisten Angebote nicht enthalten
Texte schreiben sie dir meistens nicht. Du bekommst ein leeres Design. Texte musst du selbst liefern oder extra bezahlen. 500 bis 1.500 Euro extra, je nach Agentur.
Laufende Kosten fehlen in fast jedem Angebot. Hosting kostet dich 10 bis 30 Euro im Monat. Pflege und Updates 50 bis 300 Euro pro Stunde. Rechne das in die Jahreskosten rein bevor du unterschreibst.
Und was fast keiner anspricht. Wer besitzt die Website? Manche Agenturen bauen dir eine Seite und du bist nur Mieter. Wenn du aufhörst zu zahlen, ist die Seite weg. Klär das vorher schriftlich.
Die unsichtbaren Kosten die keiner nennt
Du hast 3.000 Euro für eine gute Website bezahlt. Sie läuft, sieht gut aus, erscheint bei Google. Dann füllt jemand das Kontaktformular aus. Samstag, 16 Uhr. Du bist auf der Baustelle. Du liest es Montag früh. Zu spät. Der Kunde hat am Wochenende beim Konkurrenten angerufen.
Diese Anfragen bekommst du nie zurück. Die Kosten tauchen nirgendwo auf aber du bezahlst sie trotzdem. Jeden Monat. Bei GaLaBau-Betrieben in NRW passiert das im März und April dutzende Male pro Woche. So fängst du Anfragen auf die sonst verloren gehen.
Dasselbe beim Angebot. Du schickst es raus und fasst nicht nach. Quote 30 bis 40 Prozent. Mit einem sauberen Nachfass-System 50 Prozent oder mehr. Bei fünf Angeboten pro Woche und 3.000 Euro Schnitt ist das über 50.000 Euro Unterschied pro Jahr. Das Nachfass-System erkläre ich hier.
Wann lohnt sich welche Kategorie wirklich
Visitenkarte 700 bis 1.500 Euro lohnt sich wenn du schon ausgelastet bist und nur einen Grundeintrag brauchst. Nicht wenn du aktiv neue Kunden willst.
Business-Website 1.500 bis 3.500 Euro lohnt sich für jeden Handwerksbetrieb der Anfragen über Google haben will. Das ist der Sweet Spot für Dachdecker, SHK-Betriebe, Fliesenleger. Kurz: für alle in NRW die mehr als Empfehlungs-Aufträge wollen.
Die teure Variante ab 3.500 Euro lohnt sich wenn du in wirklich umkämpften Suchbegriffen stehen willst. Elektriker Düsseldorf, Dachdecker Köln. Nicht für einen Drei-Mann-Betrieb in Soest.
Was du vor der Beauftragung klärst
Drei Fragen stellst du jedem. Erstens: Wer ist Eigentümer der Domain und des Hostings? Wenn die Agentur die Antwort verschluckt, geh woanders hin.
Zweitens: Sind Texte im Preis enthalten? Wenn nein, lass dir die Zusatzkosten schriftlich geben bevor du unterschreibst.
Drittens: Was passiert wenn nach dem Go-Live Anfragen über das Formular kommen? Wenn die Agentur leer schaut, weißt du dass sie nur eine Website baut und kein Kunden-System. Das ist ein Unterschied. Das eine bringt Anfragen ins Postfach, das andere bringt daraus Aufträge.
Bei BetriebsAutomatik binden wir Handwerker-Websites in NRW an ein System das auf Anfragen automatisch antwortet, Leads ins CRM schreibt und das Nachfassen übernimmt. Die Website ist dann nicht mehr nur ein Schaufenster, sondern ein Werkzeug das für dich arbeitet wenn du auf der Leiter stehst. Mehr dazu im Erstgespräch, 20 Minuten, kostenlos.
Kurz zusammengefasst
Eine Handwerker-Website kostet 700 bis 8.000 Euro je nach Umfang. Der Sweet Spot für die meisten Betriebe liegt bei 1.500 bis 3.500 Euro für eine Business-Website mit Leistungsseiten, echten Fotos und Kontaktformular. Die unsichtbaren Kosten sind verlorene Anfragen weil nach dem Formular nichts passiert. BetriebsAutomatik baut für Handwerksbetriebe in NRW die Automatisierung dahinter damit keine Anfrage verloren geht.
Häufige Fragen
Direkte Antworten. Kein Marketingsprech.
Alexander Becker
Gründer BetriebsAutomatik
Baut seit mehreren Jahren Automatisierung für Handwerksbetriebe in Nordrhein-Westfalen. Weiß aus Erfahrung welche Website-Investitionen sich lohnen und welche Kosten niemand nennt.
Besonders hilfreich für GaLaBau, Dachdecker, SHK und Fliesenleger deutschlandweit.
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